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Spielberichte der Rückrunde:

WINTERPAUSENBILANZ

Mit 7 Siegen aus 11 Spielen würde die JSG VyMa-Appeldorn aktuell mit 21 Punkten Platz 3 der Liga behaupten- allerdings nur knapp. War man zu Anfang nur mit einem sehr “dünnen” Kader angetreten, sieht es für die Rückrunde eigentlich positiv aus- durch Neuzugänge wird der Kader in der Rückrunde wohl 13 oder gar 14 Spieler groß sein, so  dass wir häufiger als “echte 11er-Mannschaft” auflaufen werden. Das ist ein Zeichen dafür, dass es “in der Mannschaft stimmt” und stimmt positiv für eine kommende B-Jugend, so dass rückwirkend der Schritt der Trennung in C1 und “C2 als o.W.” als zumindest nicht ganz falsche Entscheidung gewertet werden kann.

“Highlights” der Saison waren bislang sicher das 12:0 in Donsbrüggen, als eine “Rumpftruppe” eine überwiegend überzeugende Leistung ablieferte, die Phase zwischen 10. und 55. Minute als man bei der vermeintlichen “Übermannschaft”  Keeken einen 0:3 Rückstand in ein 3:3 umwandelte und die ersten 60 Minuten in Kellen, als Vymadon die (inoffizielle) Vize-Meisterschaft anstrebte und 3:1 auf fremden Platz führte.

“Tiefschläge” hingegen waren die Schlussphase in Keeken (als man sich mit dem Hintern das umstieß, was man sich erarbeitet hatte und dennoch 3:5 verlor), die letzten 15 Minuten in Kellen, in denen Vymadorn alles vermissen ließ und einen sicher geglaubten “Big Point” leichtfertig hergab und – mit Abstand- das 3:8 in Wyler, wo alle Schwächen auf einmal zusammenkamen und gnadenlos aufgezeigt wurden.

In der Summe sid wir “punktetechnisch” sicher mindestens 4-6 Punkte unter unseren Erwartungen geblieben, aber vor allem spielerisch ist noch weitaus mehr Luft nach oben.

 

JSG Appeldorn-VyMa   vs. Siegfried Materborn II   16:1 (8:0) – Kantersieg mit Kerntruppe

In einer sehr einseitigen Partie, die nun wirklich nicht “auf Augenhöhe” stattfand, drehten die Jungs aus dem Rübendorf auf, zeigten phasenweise sehenswertes Kombinationsspiel und ein überwiegend laufstarkes Match gegen teilweise überfordert wirkende Gegner. Bei annehmbaren Temperaturen nach überstandener “Eiszeit” gelang dabei ein Auftakt nach Maß, der zu einer frühen deutlichen Führung führte, die den Gegner, der auch mit der augenscheinlich ungewohnten Asche zu kämpfen hatte, offensichtlich demoralisierte. Einige nickelige Aktionen von beiden Seiten führten Mitte der ersten Halbzeit dazu, dass die Spannung nicht nachließ, sondern recht konstant aufrecht gehalten wurde.  Die Gäste offenbarten Schwächen in der Abwehr, forderten die neuformierte Abwehrkette von Vymadorn aber durchaus mit einigen Aktionen. Ein höchst umstrittener Elfmeterpfiff hätte nach einer überflüssigen, aber eben nicht zwingenden Situation den Gästen aus Materborn zudem schon im ersten Durchgang einen Treffer ermöglicht, doch der vermeintliche Verursacher hielt seinen Kasten sauber und konnte den Strafstoß sogar festhalten. Mit einem leistungsgerechten 8:0 ging es in die Pause. Vorgabe für den zweiten Durchgang war es, weiter Fußball zu spielen und nicht in arrogantes Schauturnen zu verfallen, was weitgehend gut umgesetzt wurde. Zwar schlug nun ab und an die Neigung zu Kabinettstückchen durch, die zwar versucht, aber an denen oft gescheitert wurde, im Gegenzug fand man dann aber auch wieder die Konzentration zu überzeugenden Kombinationen. Eine jener vollkommen überflüssigen Clownereien führte dann auch zum absolut unnötigen Gegentor, welches Materborn jedoch aus vollem Herz gegönnt sei, da es der Lohn für eine zumindest teilweise beherzte Leistung und zudem hoffentlich eine lehrreichen Lektion für den einen oder anderen Möchtegern-Brasilianer war. In der Schlussphase wurden noch viele Chancen liegengelassen, so dass man festhalten muss, dass der Sieg sogar noch höher hätte ausfallen können, wenn nicht gar müssen, aber dies zeigt wenigstens, dass die durch viele Ausfälle dezimierte Truppe aus Vymadorn immerhin weiter Offensivfußball spielte. Für die eine oder andere überhebliche Aktion der Schlussphase entschädigte dann das abschließende 16:1 , das durch eine Direktabnahme nach mehreren One-Touch-Doppelpässen entstand und – zumindest spielerisch- bislang eines der Highlights der ganzen Saison war.

In einer Phase von zahlreichen Nachholspielen erwischte Vymadorn damit einen guten Start in die Rückrunde und lieferte den (wohl) höchsten Saisonsieg und zwar auf ungeliebter Asche. Dass bei Vymadorn vieles “stimmt”, zeigt nebenbei, dass die Torschützen recht breit im Team verteilt sind, was zeigt, dass jeder Torgefahr ausstrahlt und die Saison wirklich eine Teamleistung ist- in guten Tagen (wie heute) , aber auch in schlechten Tagen, die es gab und möglicherweise auch wieder geben wird.

 

Tore:

1:0   Maxi (1.)

2:0 Tim (4.)

3:0 Marvin (11.)

4:0 Felix (13.)

5:0 Marvin (17.)

6:0 Pizzo (22.)

7:0 Marvin (24.)

8:0 Pizzo (32.)

9:0 Marvin (37.)

10:0 Pizzo (43.)

11:0 Maxi (49.)

12:0 Timon (52.)

13:0 Timon (54.)

14:0  Marvin (58.)

14:1  (60.)

15:1  Lukas B.  (65.)

16:1 Tim (69.)

 

 

JSG Appeldorn-VyMa   vs.  JSG Rindern-Donsbrüggen II  11:0 (5:0) – Übermut kommt vor dem Fall

Mit dem bislang “knappsten Kader” der Saison trat die “Resttruppe” der JSG Vyma-Appeldorn an diesem Samstag zum ersten Punktspiel an, das auf Grund der zahlreichen Ausfälle tatsächlich als “8er”- Mannschaft ausgetragen werden musste. Hinzu kam, dass einige Spieler, die antraten, nicht ganz fit waren, doch all das kann keine Entschuldigung für das bescheidene Spiel sein. Donsbrüggen startete mit einer konzentrierten Defensive, gegen die die heute überheblich auftretenden Vymadorner Offensivkräfte für geschlagene 15 Minuten rein gar kein Rezept fanden. Lauffaul und ideenarm lief Vymadorn sich immer und immer wieder fest und verlagerte sich dann auf eher überhastete Fernschüsse. Was noch drei Tage vorher gut gelang, schien heute vollkommen vergessen. Eher durch individuelle Einzelleistungen wurde dann doch die eine oder andere Möglichkeit generiert, aber viel zu selten erspielt. Hinzu kam die alte Appeldorner “Seuche” der eklatanten Abschlussschwäche,  wenn dann nach Dribblings unmotiviert mitten in bereitstehende Abwehrbeine gepöhlt wurde oder “zuviel” Zeit zum Nachdenken vor dem Abschluss in Anspruch genommen wurde. Donsbrüggen machte in der Anfangsphase vieles richtig, verzichtete zugunsten einer geballten Defensive weitgehend auf eigene Offensiv-Akzente und setzte auf einzelne Konter- und diese simple Taktik reichte zunächst auch vollkommen aus. Allein der körperlichen  Überlegenheit war es zuletzt zu verdanken, dass zum Pausentee eine sogar eher schmeichelhafte 5:0 -Führung für das Heimteam zu verbuchen war- selbst “nur” über ein 3:0 hätte man sich allerdings nicht beklagen können. In der Halbzeit wurden viele Defizite angesprochen, aber scheinbar ganz und gar nicht verinnerlicht, denn der zweite Durchgang war von Seiten der Gastgeber sogar über weite Strecken noch schwächer als der erste. Ohne arrogant wirken zu wollen- wenn man sich die – allein schon physischen- Gegebenheiten dieses “Kräftemessens” anschaut, muss man festhalten, dass Vymadorn trotz aller Umstände weit unter den eigenen Möglichkeiten blieb und enttäuschenderweise spielerisch eine der schwächsten Leistungen der ganzen Spielzeit ablieferte. Die Abschlussschwäche wurde heute wieder deutlich offenbar, gepaart mit hoffnungslos unangebrachter Sebstüberschätzung, die gegen viele andere Teams der Liga zu einer krachenden Quittung führen würde. Zwar wurden einige Treffer erzielt, aber leider eben nicht wirklich herausgespielt. Positiv war heute allein die – wieder einmal- neu formierte Abwehr, die einen ordentlichen Job gemacht hat, ohne aber auch groß gefordert worden zu sein. Offensiv kann man sich zwar darauf verlassen, dass Vymadorn durch Einzelleistungen immer für das ein oder andere Tor gut ist, warum aber dabei eher auf “Bolzplatzniveau” agiert wird und nicht mannschaftlich gespielt wird- auch wenn man es ja durchaus kann- verursacht mehr Kopfschütteln als anerkennendes Nicken.

Mund abputzen, auf das kommende (deutlich schwierigere) Spiel konzentrieren und nicht in Selbstverblendung erstarren- das war- gemessen an den eigenen Ansprüchen- zwar ein “hoher Sieg”, aber keinesfalls ein wirklich “gutes Spiel”.

 

1:0 Marvin (15.)

2:0 Maxi (20.)

3:0 Tim (22.)

4:0 Timon (24.)

5:0 Marvin (28.)

6:0 Marvin

7:0 Maxi

8:0 Timon

9:0 Tim

10:0 Marvin

11:0 Maxi

Interne Torschützenliste:

Marvin Sp. 22

Maxi 19

Timon 12

Tim 9

Linus 6

Pizzo: 6

Lale 3

Fritz: 3

Felix: 3

Lukas M. 2

Lukas B. 1

NN 1

NN 1