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SG Appeldorn / SV Vyma auf FuPa

Spielberichte Rückrunde


11. Spieltag – Semper idem
Uedemer SV vs. JSG Appeldorn-VyMa 5:1 (1:0)

Die Jungs und Mädels aus Vymadorn gäben- wären es keine Jugendspieler- einen prima Werbeträger für eine benachbarte Kräuterlikörmanufaktur ab, denn deren Solgan „Semper idem- Immer das Gleiche“ setzt wohl kaum ein anderes Team Woche um Woche so eindrucksvoll in Fußball um, wie die C-Jugend aus dem Rübendorf. Beim haushohen Favoriten in Uedem wurde ein über weite Strecken zumindest passables Spiel abgeliefert, um am Ende – wie immer- deutlich unter Wert geschlagen nach Hause zu fahren- diesmal mit einem deftigen 1:5.
Eigentlich fing das Spiel ganz gut an, denn auf holpriger Asche gelang es im ersten Durchgang über weite Strecken die Uedemer unter Kontrolle zu halten und sogar einige echte Torchancen zu generieren, die diesmal nicht nur Schüsschen blieben, sondern wirklich gefährlich waren. So setzte unser Abwehrchef einen Kopfball nach Ecke vollkommen freistehend an die Latte, oder scheiterte unser Coembacker Fiete nach hartem Zweikampf aus kürzester Distanz am gut parierenden Gegenkeeper. Allerdings geschah dies – wie immer- erst, nachdem bereits der 0:1 Rückstand kassiert worden war (15.). Der Rückstand enstand dadurch, dass der Gegner einfach schneller schaltete und nach einem steilen Pass in die Spitze gedankenschnell abschloss, während die halbe Vymadorner Hintermannschaft glaubte, dass eine Abseitsposition vorläge (Es war definitiv kein Abseits!) und schlicht und einfach stehen blieb. Vollkommen unverdient war die Führung nicht, da Uedem doch mehr für´s Spiel getan hatte und vor allem im Mittelfeld deutlich überlegen war, echte Torgefahr aber entstand nicht daraus, da die finalen Pässe – von der 15. Minute abgesehen- zu ungenau gespielt wurden. Ein unerklärliches Rätsel bleibt jedoch, warum Vymadorn immer erst einen Nackenschlag braucht, bevor endlich eigene Offensivaktionen gespielt werden. Kurzum- Vymadorn vergab die oben geschilderten Ausgleichschancen, lief zudem noch in einen Konter, der mit einem gemein angedrehten Schuss abgeschlossen wurde, den Fynn mit einer tollen Parade noch an den Pfosten lenkte. Mit 0:1 ging es in die Halbzeit, bei einem Chancenverhältnis von 2:2- also alles wie immer.
In Halbzeit 2 wurde etwas gewechselt und wie schon an der Grundaufstellung schienen nicht alle Spieler mit der Aufstellung zufrieden zu sein, worüber noch zu sprechen sein wird, denn das, was folgte, unterstrich eigentlich die Richtigkeit der taktischen Entscheidungen. Mit zunehmender Dauer des zweiten Durchgangs erkämpfte sich Vymadorn etwas mehr Spielanteile und setzte die Uedemer Defensive etwas unter Druck und schon machte auch diese Abwehrfehler. Einen Fehlpass nutzte das Vymadorner Mittelfeld zu einem eigenen Konter, der über Maxi und Pia zu Fiete fand, der aus 12 Metern halbrechter Position die Kugel zum Ausgleich ins linke untere Eck verwandelte- 1:1 (40.). Uedem reagierte durch wütende Gegenangriffe, die aber weiter am Ende oft zu unenau gespielt wurden, oder zu harmlos abgeschlossen wurden, so dass der Ausgleich über lange Zeit gehalten werden konnte. Anstatt aber dadurch Sicherheit zu gewinnen, begann Vymadorn auf Biegen und Brechen die Sensation zu suchen und rannte kopflos an, wobei die Ordnung leichtfertig aufgegeben wurde. Uedem nutzte das vollkommen hergeschenkte Mittelfeld sehenswert aus und begann Konter zu fahren, die zunehmend gefährlicher wurden. In der 55. Minute war es dann – wieder mal- so weit, dass sechs, sieben Vymadorner in der Offensive den Ball vertändelten und Uedem einen schnellen Gegenstoß durch das vollkommen verlassene Mittelfeld führte, in Überzahl auf die verbliebenen Vymadorner Abwehrspieler stieß, die nicht ordentlich verteidigten, sondern – wieder einmal- auf Abseits zu spielen versuchten…versuchten. Der Pfiff blieb aus und der Uedemer Ballführer behielt einen kühlen Kopf, so dass das 1:2 notiert werden durfte (55.). Das Ding hätte man sich auch gleich selbst reinmachen können, wenn Teile des Teams in Bambini-Manier blind nach vorne stürmen und die Teamkameraden im Stich lassen. Etwas überraschend war dann, dass Uedem sogar noch so gnädig war, eine Riesenchance zum Ausgleich zuzulassen, als ein Ball falsch eingeschätzt wurde und Vymadorn aus kürzester Distanz erneut das kombinierte Können von gegnerischem Torwart, einem Abwehrspieler und dem Aluminium testete -leider „konnten“ alle drei „was“ :-/ . Anstattt Hoffnung aus dieser guten Aktion zu schöpfen, war sie aber der Startschuss für ein noch kopfloseres und undisziplinierteres Anrennen von Vymadorn, das mit Konter um Konter „quittiert“ wurde. Folgerichtig fing man sich bald schon das 1:3 durch eine Bogenlampe ins lange Eck (60.). Damit war der Kuchen eigentlich gegessen, doch Vymadorn bewies zum ersten Mal in der Saison wirkliche Charakterschwäche und lieferte absolut indiskutable letzte zehn Minuten, in denen das Team – so hart muss man es formulieren- alles selbst zerstörte, was es sich selbst aufgebaut hatte. In völliger Auflösung sämtlicher Ordnung und mit schlampigsten Abspielen lud man Uedem dazu ein, zu zelebrieren, was sie können und fing sich noch die Gegentreffer 4 (aus spitzem Winkel nach einem vollkommen überflüssigen Ausflug des Keepers, 65.) und 5 (unbedrängte Volleyabnahme aus 16 Metern, 66.) ein.
So verliert Vymadorn 1:5 in Uedem, in einem Spiel, das nicht einmal hätte verloren gehen müssen. Aber das ist ja auch nichts Neues mehr.
Glückwunsch an Uedem zum verdienten Sieg und zu den verfühten Weihnachtsgeschenken, die freundlichst „unter den Baum gelegt“ wurden.
Semper idem!

Budenzauber- JSG Appeldorn-VyMA gewinnt den Wunderland-Cup

Mit einem stark besetzten Teilnehmerfeld fand dieses Jahr der 7. Wunderland-Cup für C-Jugendliche in Kalkar statt. Die JSG Appeldorn-VyMa stellte als Gastgeber dabei auf Grund des großen Kaders gleich zwei Mannschaften, die in unterschiedlichen Gruppen auf die Gastmannschaften trafen. Während die „C2“ sich dabei in ihrer Gruppe gegen den aktuell Drittplatzierten der KK1 (Bocholt) TuS Stenern, den SV Rindern aus der KK1 und den unangefochteten Ligaprimus der KK1 (Kleve-Geldern) aus Kalkar/Wissel zwar achtbar aus der Affäre zog (0:3, 0:1, 0:2), aber sang-und klanglos ausschied, erwischte die C1 nach leichten Startschwierigkeiten einen Sahnetag und entschied am Ende das Turnier für sich.
Im ersten Spiel gegen das Leistungsklasseteam aus Materborn unterlag die C1 noch äußerst unglücklich mit 1:2, zeigte aber schon, dass heute mehr drin war. Nach einem verdienten 2:0-Erfolg gegen das zweite Leistungsklasse-Team aus Nütterden-Kranenburg wurde der 2. Platz der Gruppe durch ein ungefährdetes 2:0 gegen den SSV Reichswalde eingefahren.
Im Halbfinale wartete dann der Gruppensieger der Gruppe 2, der TuS Stenern. Im besten Spiel des ganzen Turniers wuchs die C1 über sich hinaus und sicherte sich die Finalteilnahme mit einem beeindruckenden 4:1 -Erfolg. Im Finale wartete dann der SV Rindern, der zuvor selbst das Team aus Materborn ausgeschaltet hatte.
Das Finalspiel wurde dann deutlicher als von allen erwartet, denn die JSG VyMAdorn verteidigte grandios und konterte blitzgefährlich, während der Gast keinen rechten Zugriff zu bekommen schien. Aber erst nach dem vorentscheidenden 3:0 schienen die Jungs und Mädels aus Vymadorn so langsam wirklich an sich zu glauben und verteidigten mit Mann und Maus. Der Ehrentreffer mit dem Schlusspfiff schmälerte dabei die Freude über den Turniersieg nicht mehr wirklich.
Glückwunsch, VyMadorn!


12 Spieltag – Indiskutabel
JSG Appeldorn-VyMa vs Viktoria Goch 0: 12 (0:6)

Mit einer in allen Belangen indiskutablen „Leistung“ blamierte sich heute die Vymadorner C-Jugend gegen engagierte Gocher bis auf die Knochen und fuhr eine- noch schmeichelhafte – 0-12 (!) -Niederlage ein, die in der Historie dieser Saison ohne Beispiel ist. Keineswegs soll der ansprechende Auftritt der Gocher geschmälert werden, aber der Vymadorner „Einsatz“ hätte heute wohl auch gegen eine mittelmäßige D-Jugend nicht gereicht. Es wird sich zeigen, ob die Spieler sich noch einmal zusammenraufen und auf den Zweck des Spiels besinnen, oder ob das Dahinplätschernlassen für den Rest der Spielzeit bleiben soll. Die Enttäuschung ist auf jeden Fall groß.
Auf einzelne Situationen einzugehen- darauf soll diesmal verzichtet werden Es bleibt, den Gochern zum wohl verdientesten Sieg zu gratulieren.


13. Spieltag – Gut mitgehalten beim Ligaprimus
JSG HoHa-Kessel-Asperden vs. JSG Vymadorn 2:0 (1:0)

Nach dem desaströsen Auftritt gegen den (noch) Tabellendritten aus Goch standen vor dem Auswärtsspiel beim aktuellen -durch Spielausfälle- nominellen Ligaprimus aus den Gocher Vorortvereinen doch einige Sorgenfalten auf der Stirn der Verantwortlichen aus Vymadorn. Doch diese sollten sich einigermaßen glätten, denn Vymadorn zeigte heute einen engagierten Auftritt, der den großen Tabellenabstand fast zu einem Hohn werden ließ. In beiden Halbzeiten gelang es durch einen konzentrierten Auftritt, die Offensivbemühungen des Spitzenreiters deutlich in die Schranken zu weisen. Kessel HoHa hatte mehr Spielanteile, große Chancen konnten sie heute aber trotz eines insgesamt guten Auftritts kaum generieren. Bei einem Chancenverhältnis von 4:2 für die Hausherren in der ersten Halbzeit konnte man sogar von einer eher glücklichen Führung sprechen, wenn man bedenkt, dass das Gegentor hätte recht leicht verhindert werden können und eher glücklich zu Stande kam, war es doch eher der „Kategorie Kacktor“ zuzuordnen (abseitsverdächtig, mit der Picke irgendwie hoppelnd reingemogelt- und das noch über zwei Abwehrbeine hinweg) . Zu Anfang der zweiten Halbzeit drückte HoHa dann etwas entschiedener und konnte durch einen sehenswerten Flügelwechsel und eine gute Direktabnahme per Heber schnell zum entscheidenen 2:0 erhöhen. Danach aber war nicht mehr wirklich ein großer Unterschied zu sehen. HoHa hatte – das muss man anerkennen- die bessere Spielanlage, ohne aber auch nur annähernd organsisiert zu spielen, wie z.B. Goch, blieb aber um den 16er herum überraschend harmlos. Vymadorn erwachte leider erst etwa 10 Minuten vor Spielende aus dem verfestigten Defensivdenken. Einen berechtigten Freistoß aus etwa 19 Metern setzte Abwehrchef Jonas krachend gegen das Quergebälk- man mag gar nicht darüber nachdenken, was vielleicht noch möglich gewesen wäre, wenn dieser Ball den Weg ins Netz gefunden hätte, denn die Schlussphase des Spiels gehörte den Gästen, die noch einige gute Szenen aufführten, sich aber im Abschluss und im finalen Pass leider zu umständlich anstellten. Hätten wir mal einen „Knipser“, aber – „hätte, hätte-Fahrradkette!“ . Der 3er für HoHa ging somit absolut in Ordnung, aber der Auftritt der Gäste machte Mut für die Zukunft und gehört zu den besseren der Saison. Nun gilt es noch Kalkar-Wissel ähnlich zu ärgern und dann die Unwegbarkeiten des merkwürdigen Spielplans hinter sich zu lassen (in 6 aufeinander folgenden Partien traf man jeweils zweimal (!) auf den Tabellenführer, den Zweitplatzierten und den Drittplatzierten) und ernsthaft Gegner auf Augenhöhe anzugehen. Für den heutigen Auftritt aber muss sich Vymadorn wahrlich nicht schämen oder verstecken. Den zukünftigen Meister haben wir nun vor der Brust und werden ihn hoffentlich ähnlich ärgern können, wie das (am Ende wohl) dritt- oder viertbeste Ligateam heute.

14. Spieltag – Vymadorn sorgt (endlich) bärenstark für eine kleine Sensation in der Liga
JSG Appeldorn VyMa vs. JSG Kalkar-Wissel 1:1 (1:0)

Ausgerechnet gegen die wohl stärkste Mannschaft der ganzen Liga, die bewiesen hat, dass sie andere Spitzenteams ansatzlos in Grund und Boden schießen kann, zeigte die C-Vertretung aus Vymadorn einen der stärksten Auftritte der Saison und hatte den haushohen Favoriten bis zuletzt am Rande einer Niederlage.
Entgegen der Erwartung entwickelte sich im ersten Durchgang eine recht offene Partie, in der klare Chancen auf beiden Seiten allerdings absolute Mangelware blieben. Vymadorn agierte aus einer geschlossenen Defensive, gegen die der Meisterschaftskandidat aus Kalkar zunächst so gar kein Mittel fand. Man mag zwar die wassertriefende Asche in Marienbaum als Schutzargument anführen, Tatsache bleibt, dass die vermeintlichen Overdogs erst in der 25. Minute zu einem ersten – harmlosen- Schüsschen kamen und bis dahin in der Defensive durchaus auch gefordert waren. Gegen Ende der ersten Halbzeit gewann sogar der krasse Außenseiter etwas Oberwasser und kam durch einen Schuss von Kapitän Jonas zur Führung (33.), als dieser nach einem Gewühl im Strafraum schneller schaltete als alle anderen und die Kirsche beherzt aus ca. 10 Metern unter den Querbalken nagelte. Die Führung- so muss man konstatieren- kam keineswegs überraschend, sondern resultierte aus dem geschlossenen mannschaftlichen Auftritt der Gastgeber, der einem eher fahrigen Auftritt der Gäste gegenüberstand. Bei einem Chancenverhältnis von 3:2 für die Gastgeber kann man vielleicht von Glück reden, unverdient war es aber nicht, gelang es den Vymadornern doch, die geballte Offensivkraft der Favoriten deutlich unter Kontrolle zu halten, was durch mannschaftliche Entschlossenheit und einen hohen Einsatzwillen unterstrichen wurde, der dann der Gegenseite deutliche Grenzen aufzeigte.
Die zweite Halbzeit war dann- wie kaum anders zu erwarten- von wütenden bis verzeifelten Angriffen der Favoriten geprägt. Kalkar-Wissel drängte auf eine Korektur des Ergebnisses, konnte aber über weite Strecken fernab vom Tor gehalten werden. Auch das Mittel der Fernschüsse, das gegen Mitte der zweiten Halbzeit angewendet wurde, führte zunächst nicht zum Erfolg der Gäste, da sich der Vymadorner Keeper dadurch nicht ins Bockshorn jagen ließ und seinen Kasten sauber hielt. In den letzten 20 Minuten des Spiels nahm die Partie dramatische Züge an. Der Gast aus Kalkar drückte die Gastegeber deutlich in die Defensive und kam vermehrt zu Einschusschancen, die teilweise vertan wurden, teilweise aber auch einfach gut verteidigt wurden. Nach einer Klärung auf der Linie und einem Pfostenschuss für Kalkar-Wissel, die beide den Ausgleich verdient hätten, hatte Vymadorn sogar zweimal die riesige Chance, den ominösen „Deckel“ auf die Partie zu setzen. Zunächst vergab die eingewechselte Indy freistehend vor dem Keeper aus ca. 17 Metern, nachdem sie sich den Ball leidenschaftlich erkämpft hatte, dann hatte Fiete die Chance auf 2:0 zu erhöhen, rasselte aber in einem mit beiderseits offen geführten Klingen geführten Zweikampf auf des Messers Schneide mit dem letzten Mann der Gäste zusammen, der sich dabei offensichtlich ernsthaft verletzte. Vollkommen abgesehen von der – durchaus unterschiedlich zu bewertenden Schiedsrichterentscheidung (zwischen Stürmerfoul und gelb für den Stürmer und Notbremse und rot für den Verteidiger müssten in der Bundesliga wohl mehrer Zeitlupen entscheiden)- überschattete die wohl ernsthafte Verletzung des Kalkarer Verteidigers die Schlussphase durchaus. Gute Besserung von dieser Stelle an den betroffenen Spieler.
Leider wurden die folgenden letzten 5-6 Minuten sehr hektisch und waren nicht immer vom Fußball geprägt. Nicht nur das Kalkarer Powerplay erinnerte dabei eher an Eishockey.
Erst drei Minuten vor Schluss kam Kalkar zum verdienten- auf Grund der Umstände aber durchaus auch glücklichen- Ausgleich, als ein Fernschuss vom bis dahin fehlerfreien Vymadorner Keeper- entgegen seiner Gewohnheit- nicht gefaustet, sondern abklatschen gelassen wurde und mehr als glücklich (aber unbestritten) hinter der Linie aufprallte – 1:1 (68.). Der Ausgleich war auf Grund der Spielanteile in der 2. Halbzeit durchaus verdient und hätte auch 5 Min. früher fallen können, als Kalkar in kurzer Folge einen ansehnlichen Angriff nur an den Pfosten abschloss, oder eine Minute später einen Angriff kreierte, der erst durch einen Feldspieler von der Linie gekratzt wurde.
Einen umstrittenen Freistoß in der 3. Minute der Nachspielzeit setzte Kalkar dann aus 17 Metern neben das Tor, so dass die Punkteteilung sogar etwas glücklich zu bezeichnen ist.
Das Verdienst von Vymadorn ist auf jeden Fall, dass die Liga jetzt wieder spannend geworden ist (im Vergleich müsste Kalkar am Ende aber realistisch betrachtet dennoch den Meister stellen), weshalb wir das Spiel – trotz des späten Nackenschlages- als Erfolg verbuchen.
Gute mannschaftliche Geschlossenheit, nicht nur Beton anrühren, sondern auch vermeintlich sattelfeste Abwehrreihen antesten, Nadelstiche setzen, füreinander kämpfen- das hat heute sehr gut geklappt und macht stolz.
Problem- DAS muss jetzt eben auch gegen Gegner auf Augenhöhe ähnlich eindrucksvoll umgesetzt werden, dann ist „unser“ Saisonziel noch zu erreichen und das lautete und lautet: 15 Punkte- und daran werdet ihr gemessen. Also:
Weiter so. Der Kopf muss jetzt oben sein und bleiben!
Feuer!

15. Spieltag – Verdienter Dreier mit durchwachsener Leistung
SV Fortuna Keppeln – JSG Appeldorn-Vyma 2:3 (1:1) )
Bericht folgt noch!

16. Spieltag – Vymadorner Offenbarung
SV Donsbrüggen vs. JSG Vyma-Appeldorn 6:2 (1:1)
Am ungewohnten Donnerstag gastierte die C -Jugend aus Vymadorn heute im fernen Donsbrüggen und erwischte einen in fast allen Belangen wahrlich gebrauchten Tag.
Die Partie ging eigentlich für die Gäste gut los, konnte man doch die recht defensiv beginnenden Gastgeber schon früh unter Druck setzen. Beweis dafür war eine aussichtsreiche Torchance von Lukas B. bereits in der 2. Spielminute und die Tatsache, dass durch gutes Gegenpressing in den ersten 7 Minuten auch gleich 2 Ecken erzwungen werden konnten, die zwar gut in den Strafraum gebracht wurden, dort aber keinen Abnehmer fanden.
Massiv beeinflusst wurde das Spiel nur eine Minute später durch den ersten Gegenangriff der Gäste, der in Form eines langen Passes auf die rechte Außenbahn, und von da über eine sehenswerte Kombination weitergespielt wurde und so in einer 1:1-Situation gipfelte, die der Donsbrügger Stürmer sich nicht nehmen ließ und zum 1:0 einnetzte (8.). Dass damit der Spielanfang vollkommen auf den Kopf gestellt wurde, das ist die eine Sache, dass vorher eine deutliche Abseitsstellung vorlag, eben leider eine andere.
Donsbrüggen witterte nun Morgenluft und hielt fortan besser mit, attackierte früher und gewann deutlich an Selbstbewusstsein. Vymadorn hingegen zeigte viel Verunsicherung und suchte viel zu oft den Weg durch die Mitte und zu viele Abwehrbeine, ohne das Spiel breit zu machen.
Die Mitte der ersten Hälfte war somit zwar von viel Ballbesitz der Gäste geprägt, die mit diesem aber nichts anzufangen wussten und neben insgesamt 5 :0 Ecken letztlich keine große Torgefahr heraufbeschwören konnten, da sich ergebende „Halbchancen“ mehrfach in einer Mischung aus Flanke und Torschuss neben das Tor gesetzt wurden, oder harmlos verpufften (Fiete, Pia, Timo). Weitaus gefährlicher hingegen waren da schon die drei Kontersituationen der Gastgeber, die jeweils schlampig gespielte Bälle im Halbfeld abfingen und durch einfache Gegenstöße die Vymdorner Abwehr unter Druck zu setzen vermochten. Zwei dieser Konter wurden in Folge freistehend über oder neben das Tor gesetzt und waren wirklich brandgefährlich, im Gegensatz zu den oftmals zu kompliziert angesetzten Spielzügen der Gäste. Diese besannen sich erst in den letzten 7 Minuten der ersten Halbzeit darauf, wieder die ganze Breite des Spielfeldes zu nutzen und untereinander zu kombinieren und schon sah das Spiel wieder ganz anders aus. Donsbrüggen geriet ins Straucheln und konnte spürbar unter Druck gesetzt werden. Scheiterte eine sehenswerte Kombination über Fiete und Pia letztlich am zu schwachen Abnahme im Zentrum , machte es Lukas B, in der 32. Minute besser, als er eine abermals schöne Kombination aus etwa 8 Metern überlegt ins rechte untere Toreck abschließen konnte- 1:1 (32.).
Nun schwimmende Donsbrügger konnten in dieser Phase von Glück reden, dass ein weiterer Vymadorner Schuss von der Strafraumkante vollkommen verunglückte und rechts am Gehäuse verbeihoppelte.
Was für ein Fazit soll man nach einer solchen chaotischen Halbzeit ziehen? Vymadorn hatte gefühlt 70% Spielanteile, wofür ein Eckballverhältnis von 5:0 Zeuge steht, das Chancenverhältnis war in etwa ausgeglichen, wobei Donsbrüggen jedoch die weitaus klareren Chancen hatte und auch 3:0 hätte führen können. Nach Toren stand es 1:1, wobei der tatsächlichen Donsbrügger Führung eben eine eklatante Fehlentscheidung des „Spielleiters“ vorangegangen war.
Im zweiten Durchgang sollte sich -trotz aller Mahnungen- ein Spiegelbild der bisherigen Vymadorner Saison ereignen. Zunächst begann Vymadorn wieder etwas besser, lief sich aber zu oft blind in total unnötigen Zweikämpfen fest, statt den öffnenden Pass zu suchen, so dass Torabschlüsse Mangelware blieben. Durch überhastete und -so muss man heute einfach festhalten- schlampig bis arrogant gespielte Fehlpässe wurde der Gegner aber immer wieder zu Kontern eingeladen, die zielstrebig ausgeführt wurden. Mit der ersten wirklichen Chance des zweiten Durchgangs ging Donsbrüggen dann in Führung, als ein Ball im Gewühl nicht konsequent geklärt werden konnte und an Freund und Feind vorbei ins kurze Eck eierte. Der Ball sah nicht unhaltbar aus, so ein „Ei“ geht aber rein, wenn eben jeder nur darauf hofft, dass der jeweils andere schon eingreifen wird.
In wütenden Gegenangriffen zeigten die Gäste, dass sie nicht gewillt waren, eine drohende Niederlage kampflos hinzunehmen. Nach einer weiteren Ecke , die abermals erst in letzter Sekunde geklärt wurde, war es der aufgerückte Jonas, der den zurückprallenden Ball mit einem intelligenten Heber über alle herumirrenden Spieler hinweg ins Netz beförderte – 2:2 (56.).
Ab da an reagierte leider das totale Chaos, denn Vymadorn ließ im Bestreben, nun die Entscheidung zu erzwingen, jegliche Ordnung fahren und agierte wie eine Bambini-Mannschaft, die blind nach vorne stürmte. Resultat waren wirklich fein gespielte Konter der Gastgeber, die ihrerseits ihre Ordnung hielten, hergeschenkte Ballgewinne intelligent in Konter umwandelten und eine Vielzahl von Gegenstößen erzeugen konnten. Nur eine Minute nach dem Ausgleich führte ein grober Schnitzer des letzten Abwehrspielers von Vymadorn, der im vollkommen unnötigen 1:1 gegen einen anlaufenden Stürmer ausrutschte, dazu, dass die Gastgeber zur erneuten Führung gegen den chancenlosen Schlussmann einnetzten.
Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Vymadorn ließ nun jegliche Ordnung fahren, rannte blind- aber vollkommen unorganisiert- an und wurde nach allen Regeln der Kunst ausgekontert, bzw. schenke dem Gegner einfachste Bälle durch teilweise haarsträubende Fehler.
Grobe Stockfehler und dumme Fehlpässe führten immer und immer wieder zu gefährlichen Tempogegenstößen der Gastgeber, die nach und nach das Ergebnis auf das finale 6:2 heraufschrauben konnten.
Vymadorn hätte in der chaotischen Schlussphase durchaus auch noch 2-3 Tore machen können, agierte aber entweder zu hastig oder eben auch unentschlossen.
Zur hektischen Schlussphase trug heute auch der „Spielleiter“ bei, der in der Schlussphase zunehmend unfaire Aktionen (wohlgemerkt auf beiden Seiten!) nicht konsequent unterband, was hier nur deshalb nicht weiter kommentiert werden soll, um dem Vymadorner Team keine Ausreden für die teilweise indiskutable Leistung zu bieten.
Das Beste am heutigen Tag war daher, dass alle Protagonisten ihn ohne größere Verletzungen beendet haben, oder in anderen Worten: ein gebrauchter Tag.

Überzeugt haben heute „nur“ Nils, der mit einigen tollen Paraden ein noch größeres Debakel verhindert hat, Janis mit einem guten Auftritt und der eingewechselte Lukas M.- alle anderen sollten mehr oder weniger ihre eigene „Leistung“ kritisch hinterfragen.

Vollkommen verdient gehen die 3 Punkte daher an Donsbrüggen, das allerdings auch nicht sehr viel mehr machen musste, als die angebotenen Fehler zu nutzen. Das aber hat Donsbrüggen einfach gut gemacht und darüber hinaus die Ordnung konsequent gehalten, während die Vymadorner taktisch allenfalls auf dem Niveau einer Bambini-Mannschaft agierten und nicht das abriefen, was man wenigstens noch Normalform nennen könnte.
So gewinnt man keinen Blumenpott mehr und hat „mit dem Hintern“ all das wieder umgestoßen, was in den letzten 2-3 Partien mühsam aufgebaut wurde.

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Interne Torschützenliste- (in Klammern die gesamten Saisontore):

Spieltag 1 –
Spieltag 2 Mika H. (1)
Spieltag 3 Mika H. (2), Timon B. 2 (2), Lukas Be. 2 (2), Timo (1), Felix (1)
Spieltag 4 Jonas (1), Lukas Be. (3), Fiete (1)
Spieltag 5 Jonas (2)
Prima Giro Cup (Runde 1): –
Spieltag 6 Marvin Sp. (1), Jonas 1 (3)
Spieltag 7 Timo (2)
Spieltag 8 –
Spieltag 9 –
Spieltag 10 Timo (3)
Spieltag 11 Fiete (2)
Spieltag 12 –
Spieltag 13 –
Spieltag 14 Jonas (4)
Spieltag 15 Fiete 2 (4), Pia (1)